Dugi otok Kulturelles Erbe


Kulturelles Erbe

Das kulturelle Erbe der Insel Dugi otok ist außergewöhnlich reich und vielfältig. In jedem Ort auf der Insel Dugi otok findet man Jahrhundert alte Gebäude, vor allem Pfarrkirchen.

Die Insel wurde auch für ihre glagolitische Tradition bekannt und so können in verschiedenen Archiven und privaten Sammlungen, glagolitische Texte aus fast jedem Ort auf der Insel Dugi otok zu finden sein. Es gibt auch Inschriften in Stein auf Kirchen und auf privaten Häusern. Am auffälligsten sind sakrale Objekte, die beweisen wie die Bewohner sich ihrem geistlichen Leben gewidmet haben.

Die Pfarrkirche der Maria Himmelfahrt, Sali

Im Lapidarium dieser Kirche werden zwei Fragmente der Steinplastik bewahrt, die mit einem Ornament aus dreifachen Flechten ausgeschmückt sind. Diese Fragmente sind Teile eines gleichen Balusters, der sekundär als Grabstein gebraucht wurde. Solche Funde aus der Periode des frühmittelalterlichen kroatischen Staates gibt es reichlich, und aufgrund dieser Analogien können wir die Entstehungszeit zwischen Ende des 9. und durch das 10. Jahrhundert vermuten (vorromanische Zeit).

Diese Kirche wurde im Jahre 1465 zerstört und eine größere wurde aufgebaut, die von dem einheimischen Meister Juraj Lukačević gebaut wurde. Im 16. Jh. wurde ihre Vorderseite verändert, indem ein neues Portal in Renaissancestil und ein Weihwasserbecken, mit dem Jahr 1561 eingraviert, eingebaut wurde. Zwanzig Jahre später wurde das Sanktuarium zerstört, damit ein breiter dreischiffiger Raum mit der Sakristei aufgebaut werden kann, und so bekommt die Kirche den Grundriss des lateinischen Kreuzes.

Der monumentale hölzerne Altar stammt aus dem 17. Jh. und hat eine Reliefplatte im Barockstil mit zwei später hinzugefügten Renaissancebildern, die eigentlich einen Teil des vernichteten Polyptychons bilden. Das sind Bilder der "Mutter Gottes" und des "toten Christi". Eine Zeichnung, eine Modellierung und bestimmte Gegenstände auf diesen Bildern weisen auf den Kreis von Padua, aus der zweiten Hälfte des XV Jh. hin. Von den Goldschmiedearbeiten sind ein paar Prozessionskreuze und Kelche im Barockstil bemerkenswert, die ohne Zweifel von den Goldschmieden aus Zadar stammen.

Die Kirche des Hl. Johannes, Sali

Die Kirche des Hl. Johannes tritt schon sehr früh in den Dokumenten auf. Ihr ältestes Andenken datiert aus dem Jahr 1064 oder 1065, als sie unter dem Namen Cella Sancti Iohannis erwähnt wurde. Aufgrund der gefundenen Reste von der Architektur und der Steinplastik wird sie in die vorromanische Zeit (9. Jh.) datiert, jedoch in den neueren Arbeiten werden Schlussfolgerungen gezogen, dass die Kirche aus einer früheren Periode stammt, und dass sie zwischen 5. und 6. Jahrhundert entstand, was mit der Entdeckung des Votiv-Altars mit Widmungen an Herkules offensichtlich wurde. Dies führt wiederum zum Schluss, dass die Kirche sich mit einem Teil an ein altes Bauernhof eingefügt hat .Sie setzte ihre Kontinuität in der vorromanischen Zeit fort, wovon gefundene Reste der Steinplastik aus dieser Zeit zeugen. Ihre Existenz ging auch während der Romanik und Gotik voran, was die schriftlichen Dokumente und ein gefundenes Fragment der romanischen Konsole bestätigen.

Die Kirche des Hl.Victor auf Citorij

Die Ruinen der Kirche des Hl. Victor befinden sich auf einem Hügel genannt Citorij, am südöstlichen Ende des Bergs Stivanja. Gebaut wurde sie auf einem sanften Südhang des Plateaus, 92 Meter über dem Meeresspiegel mit Blick auf das offene Meer.

Im Jahr 2008 durchführte das Archäologische Museum von Zadar eine Forschung der Ruinen der Kirche, was zu vollständiger Klarheit über den Charakter des Gebäudes führte. Auf der Grundlage von älteren Fußboden in der Kirche und den beweglichen Elementen (Keramik, Bronze-Kreuz und Stücken aus Glass) und dem Grundriss, wurde festgestellt, dass die Kirche aus der frühchristlichen Zeit, d.h. der zweiten Hälfte des 5. oder Anfang des 6. Jahrhunderts stammt. Die Renovierung erfolgte im späten 10. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurde die Kirche mit neuen Möbeln aus Stein ausgestattet, deren Fragmente in früheren Forschungen gefunden wurden. Die Keramik aus der frühen Bronzezeit die an der Stelle entdeckt wurde, ist ein Beleg dafür, dass sich vor dem Bau der Kirche auf der gleichen Stelle ein Grabhügel aus der Bronzezeit befand. Diese Kirche ist das älteste sakrale Gebäude aus frühchristlicher Zeit und der innere Teil der Telašćica bekam den Namen der Hafen vom Hl. Victor.

Koženjak, Sali

Auf dieser Stelle befinden sich die Ruinen der Architektur und Fragmente der pre-romanische Kirchenmöbel (zwei Balusterfragmente und ein Impostkapitel). Leider wurden auf Koženjak bei Sali keine archäologischen Untersuchungen durchgeführt und es bestehen keine Annahmen, wie die Kirche, aus der diese Möbelfragmente stammen, aussehen konnte.
Die Stelle ist interessant wenn man bedenkt, dass es um ein prähistorisches Gebäude handelt, das in der Spätantike als Festung benutzt wurde, von wo man die Seeschifffahrt Routen bewachen konnte was die kleinen Fragmente von Keramik aus byzantinischer Zeit bewiesen können die vor kurzem gefunden wurden.
Der wahre Zustand auf der Lokalität Koženjak bei Sali wird erst nach der archäologischen Forschung feststellbar und diese sollen hinsichtlich der ruinösen Wände und der gefundenen Fragmente der Steinplastik auf jeden Fall durchgeführt werden.

Kirche , Sali

Die Ruinen einer kleineren Kirche, die man volkstümlich „Crkvina“ nannte, befinden sich auf dem Gebiet des Hügels Sukavac, ganz auf dem südöstlichen Teil der Insel Dugi otok und inmitten der Halbinsel, die von der nördlichen Seite die Bucht Telašćica bei Sali umschließt.
Die Kirche besteht aus einem longitudinalen rechteckigen Kirchenschiff, das 5 x 3,70 m groß ist, und aus einer halbrunden Apsis, die 2,50 m breit und 1,70 m tief ist. Nach einigen Meinungen war diese Kirche wahrscheinlich dem Hl. Lukas geweiht. In unmittelbarer Nähe sind die Überreste der Illyrischen und römischen Zeiten gefunden und es ist sehr wahrscheinlich, dass es eine kleine Siedlung gab, für deren Zwecke in der Spätantike die kleine Kirche gebaut wurde.

Kirche des Hl. Pelegrin, Savar

Kirche des Hl. Pelegrin (Denkmal der Nullkategorie) ist ein vorromanisches Gebäude in zentraler Form mit quadratischem Grundriss und mit einer ovoiden Kuppel, die auf Trompen steht. Obwohl man bezüglich der Datierung sich nicht einig ist, finden einige Wissenschaftler, dass es sogar vor dem 9. Jh. entstand. Es stellt ein originales Exemplar aus dieser Architekturära dar.

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